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Nachdiplomstudium NDS HF

Was ist mit einem höheren Abschluss? - Nachdiplomstudium ergänzen, vertiefen und untertützen Karrieren.
 

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Sie verfügen über einen Abschluss einer Höheren Fachschule (HF) oder einer Fachhochschule (FH) oder Sie sind im Besitz eines eidgenössischen Fachausweises bzw. eines eidgenössischen Diploms. Vielleicht haben Sie den Fokus in Ihrem Leben bisher ausschliesslich auf Berufserfahrung gelegt und es «verpasst», eine höhere Weiterbildung mit anerkanntem Abschluss abzuschliessen. Dann besteht die Möglichkeit einer Aufnahme «sur dossier».

Den Studierenden gemeinsam ist der Wunsch, nochmals eine anspruchsvolle, praxisorientierte und zeitlich überschaubare Weiterbildung zu tätigen. Gelerntes wollen Sie direkt umsetzen –
Leistungen im Rahmen der Promotionsordnung sollen nicht für den «Papierkorb» erfolgen, sondern Ihnen und Ihrem Arbeitgeber einen unmittelbaren Nutzen bringen. Hier setzen die verschiedenen Nachdiplomstudiengänge der Akademie St.Gallen an. Sie erlauben den Studierenden eine weitere Spezialisierung und Vertiefung. Auch Nachdiplomstudiengänge sind vom Bund anerkannt. Die Absolventen erhalten ein eidgenössisch geschütztes Diplom und dürfen den entsprechenden Titel führen z. B. «Dipl. Betriebsökonom NDS HF».
 

Typ 1:

Sie haben eine eidgenössische Berufsprüfung (Fachausweis) erfolgreich abgeschlossen und wollen sich nun weiterbilden. Eventuell verfügen Sie aufgrund mangelnder Führungserfahrung
über keine Zulassung zur «anschliessenden» Höheren Fachprüfung (eidgenössisches Diplom). Dann könnte ein Nachdiplomstudium auf Stufe HF eine gute Alternative sein.
 

Typ 2:

Sie haben einen Abschluss einer Höheren Fachschule – in Wirtschaft, Sozialem oder Technik. Sie möchten sich in einem bestimmten Fachbereich weiterbilden, da Sie dort Ihren beruflichen Schwerpunkt sehen. Von Ihrer Weiterbildung erwarten Sie einen unmittelbaren Nutzen für die tägliche Arbeit – die reine Wissensvermittlung steht nicht mehr im Vordergrund.

 

Typ 3:

Ihr Unternehmen setzt auf Sie und gibt Ihnen die Chance, einen neuen Aufgabenbereich, womöglich mit Führungsaufgaben, zu übernehmen. Nun möchten Sie sich in einem klar abgesteckten Zeitrahmen gezielt, effizient und anwendungsorientiert auf die neue Herausforderung vorbereiten.
 

Typ 4:

Wer still steht, der rostet. Sie möchten sich beruflich fit halten und haben Freude an aktuellem Wissen. Mit Ihrer Weiterbildung eröffnen sich Ihnen neue berufliche Chancen und Ihr Wert am
Arbeitsmarkt steigt.
 

NDS HF versus CAS

Nachdiplomstudiengänge (NDS) gibt es auf Stufe Universität und Fachhochschule (FH) sowie im Rahmen der Höheren Berufsbildung auf Stufe Höhere Fachschule (HF).
NDS auf Stufe Universität oder FH unterliegen den Bologna-Vorgaben und sind deshalb mit ECTS-Punkten belegt. Der Abschluss wird als Certificate of Advanced Studies (CAS) bezeichnet
und ist meist modular aufgebaut. Das heisst, weitere Leistungen können zu einem Diploma of Advanced Studies (DAS) oder in einem Zeitrahmen von rund 2 Jahren zu einem Master of Advanced Studies (MAS) führen.

Für die Zulassung zu einem MAS wird grundsätzlich ein Hochschulabschluss vorausgesetzt – Absolventen einer Höheren Fachhochschule können «sur dossier» aufgenommen werden.
Nachdiplomstudiengänge HF umfassen rund 300 Präsenzlektionen, die sich in der Regel über einen Zeitraum von 2 bis 3 Semestern erstrecken. Damit umfassen sie inhaltlich ungefähr doppelt «so viel» wie ein CAS, was etwa 30 ECTS-Punkten entspricht. Die Inhalte eines NDS HF sind nicht modular, sondern vernetzt aufgebaut. Als Dozierende kommen ausschliesslich
Praktiker aus Wirtschaft und Verwaltung zum Einsatz. Der Unterricht ist in Form von Seminaren oder Workshops gestaltet. Ein NDS HF wird mit einer Diplomarbeit abgeschlossen.
Preislich positionieren sich die Lehrgänge in der Regel zwischen CHF 12‘000 und 16‘000 und bewegen sich damit in der Preislage eines CAS an einer Uni oder FH.

 

NDS HF versus Höhere Fachprüfung

Höhere Fachprüfungen – umgangssprachlich auch «eidgenössische Diplome» genannt – sind Spezialistenausbildungen und bauen auf den entsprechenden eidgenössischen Berufsprüfungen (Stufe Fachausweis) auf. Verglichen mit den Berufsprüfungen stehen bei den Höheren Fachprüfungen nicht mehr das Fachwissen sondern unternehmerische Fähigkeiten und Führungskompetenzen im Vordergrund. Aus diesem Grund wird für die Prüfungszulassung in der Regel eine mehrjährige Führungsfunktion vorausgesetzt. Nicht alle Interessenten erfüllen dieses Kriterium. Ein Nachdiplomstudium kann deshalb eine überprüfenswerte Alternative sein. Im Vergleich zu den Vorbereitungskursen zu höheren Fachprüfungen entfällt beim NDS der hohe Anteil an Prüfungstrainings und die Ausrichtung auf nur wenige Prüfungstage.

 

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