FAQ - Dipl. Be­triebs­wirt­schaf­ter/in HF, Ver­tie­fung Bank­wirtschaft

Kann ich die Weiterbildung direkt nach dem KV-Lehrabschluss beginnen?

Nein, es werden nach der kaufmännischen Grundausbildung mindestens 2 Jahre Praxis in der Wirtschaft oder Verwaltung vorausgesetzt, davon ein Jahr im Bank- bzw. Finanzbereich. Interessenten mit einer anderen Grundausbildung müssen die erforderlichen Kenntnisse in Rechnungswesen und Englisch nachweisen und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im kaufmännisch-administrativen Arbeitsbereich nachweisen.

 

Ich habe bereits einen eidg. Fachausweis mit betriebswirtschaftlicher Ausrichtung. Kann ich den Lehrgang mir kürzerer Dauer besuchen?

Für Träger von eidg. Fachausweisen oder eidg. Diplomen betriebswirtschaftlicher Ausrichtungen wie z.B. Technische Kaufleute oder Verkaufsleiter ist der Einstieg in ein höheres Semester unter bestimmten Bedingungen und somit mit verkürzter Dauer möglich.

 

Ist dieser Lehrgang berufsbegleitend besuchbar?

Ja, es ist möglich 100 % zu arbeiten. Der Lehrgang findet jeweils am Mittwochabend und Freitagnachmittag/abend wöchentlich statt. Dazu kommen jedes Semester 2 bis 3 Blocktage im Rahmen von Vernetzungsseminaren (in der Regel Freitage und Samstagvormittage).

 

Kann ich mich für diesen Lehrgang vorbereiten? 

Ja. Personen, welche ihre Kenntnisse in Finanzbuchhaltung auffrischen möchten, erhalten im Vorbereitungskurs «Grundlagen Finanzbuchhaltung» eine gezielte und umfassende Vorbereitung im Fach Rechnungswesen. 

 

Was ist der Unterschied zwischen der Höheren Fachschule HF und der Fachhochschule FH?

Die Unterschiede bestehen vor allem in den Zulassungsvoraussetzungen. Die Absolventen/innen einer Lehre erhalten ein Eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ, welches sie für die Höhere Fachschule zulässt. Höhere Fachschulen verleihen nach erfolgreich bestandener Prüfung eidg. anerkannte Diplome.
Im Gegensatz dazu, erfolgt der Zugang zu den Fachhochschulen HF über die Berufsmatura, Fachmatura oder gymnasiale Matur. Die Fachhochschulen vergeben Abschlüsse wie Bachelor, CAS, DAS und MAS.

 

Welche anknüpfende Weiterbildung ist nach diesem Lehrgang möglich?

Ein in der HFW der Akademie integriertes fakultatives Modul bereitet im 5. und 6. Semester auf das Passerellen-Studium vor, das unter bestimmten Bedingungen den Übertritt in eine Fachhochschule (Bachelor-Stufe) ermöglicht.

Absolventen der HFW sind für die Nachdiplomstudienlehrgänge auf Stufe Höhere Fachschule (HF) und Fachhochschule FH zugelassen. Die Nachdiplomstudienlehrgänge auf Stufe Höhere Fachschule ergänzen und vertiefen das Wissen. Der Lehrgang dauert in der Regel 2 ½ Semester und der Abschluss ist ein eidgenössisch anerkanntes Diplom.

Die Nachdiplomstudien auf Stufe Fachhochschule unterliegen den Bologna-Vorgaben und sind deshalb mit ECTS-Punkten belegt. Der Abschluss wird als Certificate of Advanced Studies (CAS) bezeichnet und ist meist modular aufgebaut. Das heisst, weitere Leistungen können zu einem Diploma of Advanced Studies (DAS) oder in einem Zeitrahmen von rund zwei Jahren zu einem Master of Advances Studies (MAS) führen.

 

Was passiert, wenn ich die Weiterbildung aus persönlichen Gründen abbrechen muss?

Die Anmeldung gilt grundsätzlich für alle Semester des Lehrganges. Abmeldungen für Folgesemester bleiben ohne Kostenfolge sofern sie 4 Wochen vor Semesterbeginn eingeschrieben bei der Akademie St.Gallen eintreffen. Rücktritte aufgrund einer Nichtpromotion sind kostenfrei.

Bei Lehrgangsabbruch in der 1. Semesterhälfte werden 50 % des Semestergeldes und 100 % der Lehrmittel verrechnet. Bei späterem Abbruch wird das gesamte Semestergeld einschliesslich der Lehrmittel in Rechnung gestellt. siehe AGBs

 

Kann ich das Semestergeld auch in Raten bezahlen?

Ja, das Semester kann in fünf Raten bezahlt werden. 

 

Wie hoch ist das Durchschnittsalter der Teilnehmenden?

Das Durchschnittsalter in diesem Lehrgang beträgt 24 Jahre.

 

Kann während der Weiterbildung eine Pause eingelegt werden? 

Ja, eine Pause von max. 3 Jahren ist möglich.

 

Welche Tätigkeiten, kann ich nach der Weiterbildung als «Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, Vertiefung Bankwirtschaft» ausführen?

  • Finanzberater/in Vorsorge
  • Kundenberater/in bei Banken
  • Kredit- und Anlageassistent/in
  • Leiter/in Backoffice/Kundendienst
  • Leiter/in Privatkunden

 

Gibt es ECTS-Punkte für das Studium als «Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, Vertiefung Bankwirtschaft»?

Nein, es gibt beim Lehrgang «Dipl. Betriebswirtschafter/in HF Vertiefung Bankwirtschaft» keine ECTS-Punkte. Es können nur Fachhochschulen (FH) ECTS-Punkte vergeben, welche den Bologna-Vorgaben unterliegen.

 

Wie funktioniert die finanzielle Unterstützung des Bundes?

Die Höhere Fachschule für Wirtschaft wird im Gegensatz zu den Berufsprüfungen nicht von der Subjektfinanzierung vom Bund unterstützt. Die Subventionierung basiert auf der Interkantonalen Vereinbarung über Beiträge an die Bildungsgänge der höheren Fachschulen (HFSV) und erfolgt über Pauschalen pro Kopf.

Bei den von der Akademie aufgeführten Semestergebühren handelt es sich um Nettopreise, das heisst, dass die Subventionsbeiträge der Kantone, die dem HFSV-Abkommen beigetreten sind (z.B. SG, AR, AI, TG, FL), bereits in Abzug gebracht wurden.

Für Teilnehmende aus Kantonen, die dem HFSV-Abkommen nicht beigetreten sind, erhöhen sich die Studiengebühren um CHF 2’000.- pro Semester. Nehmen Sie für eine detaillierte Abklärung Kontakt mit unserem Sekretariat auf.

 

Wie unterscheidet sich die Akademie – in Zusammenhang mit diesem Lehrgang - von anderen Schulen?

  • Der eidg. Anerkennung von HF-Bildungsgängen und Nachdiplomstudien setzt ein Anerkennungsverfahren beim SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) voraus, im Rahmen dessen u.a. die Bildungspläne, die Eignung der Dozierenden, die Lehrmittel, die Infrastruktur sowie die Unterrichtsqualität von Experten überprüft werden. 

    Die Ausarbeitung ist aufwendig und teuer. Nicht jede Schule, die Lehrgänge im Bereich HF ausschreibt, hat diese Hausaufgaben schon gemacht.
     
  • Vorsicht mit Abschlüssen wie Bachelor, MBA etc. in Kooperation mit ausländischen «Universitäten». Diese sind in der Schweiz oftmals nicht anerkannt.
     
  • Der Unterricht an einer Höheren Fachschule stellt hohe Anforderungen an die Dozenten/innen. Neben den fachlichen und didaktischen-methodischen Qualifikationen benötigen diese einen Hochschulabschluss oder ein höheres eidgenössisches Diplom.
     
  • Unsere Dozierenden verfügen alle über viele Jahre Praxiserfahrung, denn der Praxisbezug ist ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzeptes.
     
  • Der laufende Austausch mit Berufsverbänden und Arbeitgebern hilft uns, die Ausbildungsziele und Lerninhalte regelmässig an die veränderten Bedürfnisse der Unternehmen anzupassen. Deshalb engagiert die Akademie Spezialisten in den verschiedenen Fachbereichen.
     
  • Nach Abschluss jedes Semesters beurteilen die Studierenden ihre Dozierenden anhand von standardisierten Kriterien. Dadurch erhalten die Dozierenden qualifizierte Rückmeldungen. Zugleich erhält die Schulleitung mit den Beurteilungen ein Instrument an die Hand, um die gesetzten Qualitätsstandards zu überprüfen. Die Akademie St.Gallen ist ISO 9001:2015 zertifiziert.